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Stefan Inauen
Schluck

„Schluck“ ist der Definition nach eine kleine mundgerechte Trinkmenge. Jeder Mensch schluckt etwa 2000 mal pro Tag. Schlucken ist ein Reflex, bewusst wird uns dieser komplexe Vorgang erst, wenn eine Störung eintritt. Beim Schluckauf oder wenn wir uns verschlucken. Gleich Störelementen prallen auch in den großräumigen Installationen des Appenzeller Künstlers Stefan Inauen Segmente aus unterschiedlichen Lebensbereichen aufeinander.
Der Künstler schöpft aus Pop-Art, Brauchtum, Trash Art und Okkultem gleichermaßen und ohne Gewichtung und bespielt virtuos eine neue Weltenbühne. Er geht dabei über das „richtige“ und uns vertraute Maß hinaus und durchbricht Identifizierungsmuster und Mechanismen, hebt unsere Erklärungsmodelle von Welt und Leben aus den Angeln. Er unterminiert unsere Ordnungssysteme, unsere Einteilungen, bringt unsere Gewissheiten zum Wanken, macht sichtbar, wie „verrückt“ wir selbst doch sind.


10. - 18. März 2012
Vernissage Freitag 09. März 2012 · 20 Uhr
Laudatio Helga Sandl, Kunsthistorikerin
Öffnungszeit täglich 18 - 20 Uhr